Thema: Demenz und Alzheimer-Erkrankung
 
Am 11. November 2006 fand im Evangelischen Gemeindehaus Obbach ein Nachmittag der Ermutigung über Demenz und Alzheimer unter dem Titel "Einblick in einer andere Welt..." statt. Referenten waren die Neurologin Dr. Renate Steng (Schlossklinik Werneck) und Hausarzt Gerhard Müller (Obbach). Mit dabei waren u.a. Mitglieder der Alzheimer-Selbsthilfegruppe Schweinfurt, die beiden Alterpflegerinnen Hannelore Steindamm und Irma Kraus, der Gemeindepfarrer und Seelsorger Wolfgang Brändlein sowie Pfarrer Jochen Keßler-Rosa (Leiter des Diakonischen Werks Schweinfurt). Knapp 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlebten eine hochinteressante Veranstaltung. 

Auf unserer Homepage finden Sie die Fotogalerie vom 11.11.06, die Pressemitteilung zum 11.11.06, das Programm der Veranstaltung, ein Verzeichnis der in der Kirchengemeinde bereitliegenden Materialien, eine kommentierte Link-Liste und ein Verzeichnis der Alzheimer-Selbsthilfegruppen im Raum Schweinfurt aufgenommen. Nach und nach sollen weitere Links und Materialien eingestellt werden, damit unsere Homepage für Sie eine erste gute Anlaufstelle in Sachen "Demenz" sein kann.

 

 

 

"Hilfe, mein Angehöriger hat Demenz!“
Von Januar bis März 2008 fand ein Kurs für pflegende Angehörige statt, 
der Sie kompetent macht für die alltägliche Betreuung

Der Diakonieausschuss hat mit Fachkräften einen Kurs konzipiert, der sich an Menschen richtet, die einen Angehörigen mit Demenz betreuen. Ein wesentliches Element des Kurses ist der wertschätzenden Umgang mit dem Angehörigen. Anhand von Fallbeispielen und konkreten Betreuungssituationen werden Verhaltensmöglichkeiten besprochen und erprobt (Abende 2, 3 und 5). Im Gespräch unter Betroffenen können die eigenen Erfahrungen bearbeitet werden. Daneben geht es um ganz praktische Fragen wie Diät und Einrichtung der Wohnung. Die durchgängige Begleitung durch eine Krankenhausseelsorgerin ist dem Diakonieausschuss sehr wichtig.

Der Kurs wurde in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Schweinfurt angeboten.
Das Konzept kann anderen Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt werden. 
Ziel ist es, dass solche Kurse in absehbarer Zeit kleinräumig angeboten werden.

 

       
       
Auf unserer Homepage
Bildergalerie "Einblick in eine andere Welt..." Ein Nachmittag über Demenz und Alzheimer (11.11.2006)
Pressemitteilung: "Einblick in eine andere Welt..."  Ein Nachmittag über Demenz und Alzheimer (11.11.2006)
Materialien, die im Pfarramt Obbach (auch Kirche/Betsaal) zum Mitnehmen bereitliegen (kostenlos oder mit geringer Gebühr)
Selbsthilfegruppen für Angehörige von Alzheimererkrankten im Dekanatsbezirk Schweinfurt / im Landkreis Schweinfurt
Was die Diakonie und die Kirche für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen tun ...
Betreutes Wohnen im Raum Schweinfurt (Angebote der Diakonie)
       

Kommentierte Link-Liste zum Thema Demenz und Alzheimer
Stand: 24.05.2007

Bitte beachten Sie unsere Hinweise bezüglich den auf unserer Homepage angebrachten Links im Impressum.  
 
Online-Artikel "Validation"
(pflegewiki.de)
Unter Validation versteht man den wertschätzenden Umgang mit desorientierten Menschen, der die Gefühle und die Lebenswelt der Betroffenen akzeptiert und annimmt.
Die Amerikanerin Naomi Feil hat diese Pflegetechnik 1990 entwickelt.
http://www.pflegewiki.de/wiki/Validation_(Feil)
     
Online-Artikel "Integrative Validation"
(pflegewiki.de)
Der von N. Feil entwickelte Ansatz wurde von Nicole Richard weiterentwickelt - unter dem Gesichtspunkt, dass dem desorientierten Verhalten dementer Menschen ein pathologischer Geschehen zugrunde liegt. http://www.pflegewiki.de/wiki/Integrative_Validation
     
Initiative "Altern in Würde" Eine Initiative des Grünen Kreuzes e.V.
Unter dem Menüpunkt  "Info-Material" findet man eine aktuelle Liste mit Sachbüchern zum Thema Alzheimer  und Demenz.
http://www.altern-in-wuerde.de/web/aiw_inhalte/de/index.htm


Bücherliste unter:
http://www.altern-in-wuerde.de/web/aiw_inhalte/de/empfehlenswerte_buecher.htm

     
Online-Artikel " Demenz"
(wikipedia.de)
Dort weitere Links zum Thema "Demenz" http://de.wikipedia.org/wiki/Demenz
     
Online-Artikel "Alzheimersche Krankheit"
(wikipedia.de)
Medizinische Basisinformationen, u.a. mit Information über Molekularbiologie und Genetik, sowie über neue Entwicklungen http://de.wikipedia.org/wiki/Alzheimersche_Krankheit
     
Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. mit pdf-Blättern über verschiedene Themen der Alzheimer-Erkrankung und Demenz und vieles andere http://www.deutsche-alzheimer.de
     
Alzheimer Forum Vielseitige und umfassende Informationsangebote in allen Fragen von Alzheimer und Demenz,
Download von Broschüren und Materialien.
Die Website lädt zum Stöbern und Suchen ein. 
http://www.alzheimerforum.de 

zum Beispiel Aufsatz über Validation von einem Validation-Teacher:
http://www.alzheimerforum.de/aai/HA-VeranstaltungenAP/Ignatius.pdf

     
Website von 
ALZheimer ETHik e.V.

Dieser Verein hat das Ziel, die Grundgesetzartikel 1-3  (Menschenrechtsartikel: Menschenwürde, Unversehrtheit des Lebens, keine Benachteiligung durch Andersartigkeit) auch für Menschen mit Demenzen umzusetzen. 
In den Leitlinien heißt es: "Respekt, Wertschätzung, Zuwendung, Verständnis, Liebe ... können demente Menschen
zurückschenken. Erforderlich sind für den guten Umgang mit dementen Menschen persönliche und soziale Kompetenzen: Der Blick auf den Anderen, zu sehen, was ihm gut tut, und dies leichten Herzens tun zu können. Geduld, Kreativität, Zuneigung annehmen und geben, Grenzen setzen, mit Kritik konstruktiv umgehen können u.a."

ALZheimer ETHik e.V. steht der gängigen Medikation der Alzheimer-Patienten und der Unterbringung der Patienten in Heimen eher kritisch gegenüber.

http://www.alz-eth.de
     
Leitlinie für Betroffene, Angehörige und Pflegende
Demenzkrankheit
(Alzheimer und andere Demenz-Formen)
Gute und übersichtliche Basisinformation zu Demenz und Alzheimer, u.a. zum Krankheitsverlauf, 10 Grundregeln für Angehörige und weitere Angehörigeninfos, Adressen, Checkliste für Angehörige, Formulare, weiterführende Links.  http://www.patientenleitlinien.de/Demenz/body_demenz.html
     
Vorsorge für Unfall, Krankheit und Alter 
(pdf-Dokument)
Vollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung - 57-seitiges Dokument für den privaten Gebrauch.
Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern empfiehlt die juristisch ausgereiften Formulare - und hat unter dem Titel "Meine Zeit steht in deinen Händen"
begleitend eine Handreichung dazu herausgegeben.

Gedruckte Formulare sind seit 2004 im Buchhandel erhältlich unter ISBN 3-406-54052-X (Verlag C. H. Beck). Der Einzelverkaufspreis beträgt 3,90 €. Bei Abnahme von mindestens 50 Exemplaren beträgt der Kaufpreis 3,70 € pro Stück.

http://www.justiz.bayern.de/buergerservice/broschueren/#anker_sprungmarke_0_70 
     
Kuratorium Deutsche Altershilfe   http://www.kda.de/german/index.php 
     
Landesinitiative Demenz-Service NRW



Die Landesinitiative Demenz-Service Nordrhein-Westfalen ist als gemeinsame Plattform entstanden, in deren Zentrum die Verbesserung der häuslichen Versorgung demenziell Erkrankter und die Unterstützung der sie pflegenden Angehörigen steht. Mit ihr soll der Erfahrungsaustausch und die Vernetzung von Initiativen, Modellprojekten und Angeboten für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen in Nordrhein-Westfalen gefördert werden und ein Beitrag zur Enttabuisierung von Demenz in der Bevölkerung geleistet werden. Nicht nur für NRW eine lohnende Website! http://www.demenz-service-nrw.de 
     
Bundesministerium der Justiz Auf der Website des bmj finden sich pdf-Broschüren zu den Themen
* Betreuungsrecht
* Vorsorgevollmacht
* Konto- und Depotvollmacht
http://www.bmj.bund.de/enid/70ab61c98eb51502a558501eba830d1d,0/Ratgeber/Betreuungsrecht_kh.html 
     
Hilfe und Pflege im Alter - Wohnen zu Hause Wohnen gehört zu den Grundbedürfnissen des Lebens. Besonders im höheren Lebensalter verbringen die Menschen immer mehr Zeit in der eigenen Wohnung. Die eigenen vier Wände vermitteln nicht nur Sicherheit und Geborgenheit, sie prägen weitgehend die Lebensqualität im Alter. Dazu gehört auch die Möglichkeit, sein Leben selbstständig und eigenverantwortlich zu gestalten. Hierzu müssen die Wohnung und das Wohnumfeld an die Bedürfnisse im Alltag angepasst sein. 
Viele Tipps und weiterführende Infos!
http://www.hilfe-und-pflege-im-alter.de/content/showpage.php?id_pag=5
     
Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz Menschen mit Demenz, die aus Sicherheitsgründen nicht mehr in ihrer eigenen Wohnung leben können, die nicht unbedingt körperliche Gebrechen haben, sondern vor allem wegen ihrer Desorientiertheit Hilfe und Unterstützung benötigen, finden hier eine Alternative zum Alten- und Pflegeheim. http://www.pflegewiki.de/wiki/Wohngemeinschaft_f%C3%BCr_Menschen_mit_Demenz 
     
Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz   http://www.demenz-wg.de/index.htm
     

Persönlichkeitsrechte für Demenz - Kranke und der kategorische Imperativ der Empathie
(pdf-Datei)

Vortrag von Dr. Ing. Kurt Fork Dezember 2004 (Seniorstudent der Universität Erlangen - Nürnberg)

Der Vortrag diskutiert juristische Grundfragen - ausgehend von den einschlägigen Grundgesetzartikeln  http://www.sozialethik.theol.uni-erlangen.de/Changing.files/siemensvortrag.pdf
     
Erklärung für eine "Neue Kultur" in der Begleitung von Menschen mit Demenz
(pdf-Dokument)


mit der Möglichkeit, diese Erklärung zu unterstützen und sich in eine Namensliste der Unterstützer eintragen zu lassen

Diese Erklärung wirbt für eine neue und andere Kultur in der Begleitung. Trotz Demenz können Menschen relativ glücklich leben. Demenz beinhaltet niemals nur Abbau, Trauer, Leid und Furcht. Eine neue Kultur erfordert ein anderes Menschenbild. Aus dem "Demenzkranken" wird ein Mensch mit Demenz. Er stellt keine ausgelöschte, sondern eine einzigartige Persönlichkeit mit dem Bedürfnis nach Liebe, Trost und Einbindung, nach sinnvoller Betätigung und Identität dar...
Eine sehr inspirierende, wichtige und weiterführende Erklärung! Sehr lesenswert!
http://www.bapp.info/texte/demenz-erklaerung.pdf

Falls der Link nicht funktioniert >>> hier downloaden.

     
Freunde alter Menschen e. V.
- les petits frères des Pauvres
Les petits frères des Pauvres sind eine internationale Föderation mit Tausenden von Mitgliedern weltweit, die sich für einen Kampf gegen Einsamkeit und Armut im Alter einsetzt. Die Organisation schreibt über sich: "Unser Weltbild ist an sozialen, demokratischen und nicht zuletzt christlichen Wertmaßstäben orientiert, ohne dabei einer religiösen oder politischen Einstellung einen Vorzug zu geben oder eine solche vorauszusetzen." http://www.freunde-alter-menschen.de
     
Kompetenzzentrum Demenz Nürnberg Die Diakonie Neuendettelsau ist stolz, mit dem 2006 eingeweihten Kompetenzzentrum Demenz ein innovatives Projekt präsentieren zu können, das bisher einmalig in Deutschland ist. Das Angebot verbessert die Situation von an Demenz erkrankten Menschen und ihren Angehörigen in Nürnberg erheblich. Es geht in der Beratung und Betreuung völlig neue Wege. http://www.diakonieneuendettelsau.de
     
Angehörigenberatung e.V. Beratung für pflegende Angehörige und Demenzberatung
mit kostenloser Beratung und Information (auch telefonisch) 
sowie einer Reihe von Publikationen und Download von Materialien
http://www.angehoerigenberatung-nbg.de/
     
Würzburger Bündnis gegen Depression Für pflegende Angehörige ist die Gefahr, an Depressionen zu erkranken deutlich erhöht. Das "Würzburger Bündnis gegen Depression" vereinigt eine Vielzahl von Institutionen, die Hilfe anbieten. 
Federführend ist Prof. Schmidtke von der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Würzburg.
http://www.wuerzburgerbuendnis.de
     

Die erläuterte Linkssammlung soll weiter ausgebaut werden.

 

Weitergehende Literaturhinweise zum Thema "Demenz und Alzheimer"
 
Demenz. 
Hilfe für Angehörige und Betroffene

STIFTUNG WARENTEST
Seitenzahl: 320 Seiten
Format: 17,2 x 23,1 cm, Hardcover
ISBN: 3-937880-29-1
Erscheinungstermin: 21. November 2006
Preis: 19,90 €

 




Aus dem Inhalt:
* Wie verläuft die Krankheit?
* Wie lässt sich durch die richtige Behandlung und Pflege
  der Verlauf verlangsamen?
* Wo finden Angehörige Unterstützung?
* Welche finanziellen Hilfen gibt es?
* Wie können Betroffene im Frühstadium selbstbestimmt
   vorsorgen? 

Aus der Eigendarstellung der Stiftung Warentest:
Eine Demenzerkrankung wie beispielsweise die Alzheimer-Krankheit lässt sich bis heute trotz intensiver Forschung nicht heilen. Dennoch lässt sich viel tun. Denn die richtige medizinische Behandlung und eine individuell passende Betreuung können den Krankheitsprozess verlangsamen. Dadurch verbessert sich die Lebensqualität der Menschen, die an Demenz leiden, ebenso wie die der Pflegenden.
Dieser Ratgeber der Stiftung Warentest und der Verbraucherzentralen richtet sich an die Angehörigen und an die Erkrankten im Frühstadium. Er beschreibt die Ursachen von Demenzerkrankungen sowie ihre Symptome und stellt die neuesten Behandlungsmöglichkeiten vor. Angehörige finden viele Hinweise, wie sie sich den oft anstrengenden Pflegealltag durch spezielle Hilfeangebote erleichtern können. Sie erfahren, welche finanzielle Unterstützung sie beispielsweise über die sozialen Sicherungssysteme bekommen können und welche Alternativen am besten geeignet sind, wenn sie die Pflege nicht selbst leisten können.
Aufklärung über den Verlauf und die Konsequenzen der Erkrankung kann helfen, eventuelle Probleme im Vorfeld zu erkennen. Den Betroffenen ermöglicht sie, selbstbestimmt Vorsorge zu treffen.

Mehr dazu auf der Website:
http://www.stiftung-warentest.de
     
Rose Götte / Edith Lackmann

Alzheimer - was tun?
Eine Familie lernt, mit der 
Krankheit zu leben

140 Seiten 
z.B. 4. Auflage, 1997

Beltz Verlag
ISBN 3-407-85729-2

Neu für 11,00 EUR 
bei amazon.de gesehen

 

Kurzbeschreibung:
Die wenig erfolgreiche Suche nach Ratschlägen für Betreuung und Pflege der erkrankten Mutter ließ die Autorin ein eigenes Konzept entwickeln, um der Pflegebedürftigen zu helfen. Dieser Erfahrungsbericht zeigt eindrucksvoll, wie es gelungen ist Wege zu finden, der Kranken in ihrer zunehmenden Hilfsbedürftigkeit die Menschenwürde zu bewahren.

"Heilen, das wussten wir, ist nach dem heutigen Stand der Forschung nicht möglich. Aber helfen, lindern, beistehen - die Krankheit erträglich machen für sie und für uns - das musste doch zu machen sein!" Eine an Alzheimer erkrankte Mutter und die wenig erfolgreiche Suche nach Ratschlägen für Betreuung und Pflege - aus dieser Situation heraus entwickelte die Autorin ein eigenes Konzept für den Umgang mit Pflegebedürftigen mit dem Ziel, Unruhe, Angst und Depression der Kranken zu mildern und sie so weit wie möglich in das Familienleben zu integrieren.

 

 

Medien und andere Materialen zum Thema "Demenz und Alzheimer"
 
IRIS
Film - GB/USA 2001

"Verwirrendes Schicksal -
eine Alzheimergeschichte"

Neu für 9,89 EUR
bei amazon.de gesehen

99 Minuten
HauptdarstellerInnen: Judi Dench, Jim Broadbent, Kate Winslet, Hugh Bonneville, Regie: Richard Eyre, Drehbuch: Richard Eyre und Charles Wood, Kamera: Roger Pratt
Schnitt: Martin Walsh
Musik: James Horner

Jim Broadbent (der Darsteller des älteren John Bayley) wurde für seine Rolle mit dem Oscar und dem Golden Globe ausgezeichnet (Kategorie: bester Nebendarsteller).

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Im Mittelpunkt des Geschehens steht die Alzheimer-Erkrankung einer der bedeutendsten englischen Schriftstellerinnen und Denkerinnen des 20. Jahrhunderts, Iris Murdoch (1919–1999).  

Im steten Wechsel zwischen zwei Zeitebenen (1950er und 1990er Jahre) schildert der Film den Beginn der Liebesbeziehung zwischen Iris und ihrem späteren Mann, dem Literaturkritiker John Bayley, sowie die große Belastungsprobe, der ihre Liebe 40 Jahre später ausgesetzt ist, als bei Iris die Alzheimer-Krankheit ausbricht. Die erfolgreiche Schriftstellerin, die in unzähligen Romanen, Essays und Vorlesungen ihre brillante Ausdrucksfähigkeit und ihr überragendes Denkvermögen unter Beweis gestellt hatte, bemerkt eines Tages, dass sie nicht mehr in der Lage ist, einen Gegenstand korrekt zu benennen. Sie vergisst, was sie kurz zuvor gehört oder gesagt hat, verliert in Gesprächen „den roten Faden“, sieht sich außerstande, eine durchdachte Antwort zu geben und wird auch im alltäglichen Leben zunehmend orientierungslos. Iris, die seit Beginn ihrer Beziehung die Starke und Gefeierte war, bedarf nun gänzlich der Fürsorge ihres Mannes. John betreut sie in unerschütterlicher Liebe, ist aber auf Dauer weder Iris’ geistigem Verfall noch den Anforderungen des – bis dahin von ihr geführten – Haushalts gewachsen. So wird Iris eines Tages in ein Pflegeheim eingeliefert, wo sie schließlich stirbt.

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Dieser anspruchsvolle Film zeigt auf beeindruckende Weise, wie die Krankheit "Alzheimer Demenz" in einer bis dahin sehr glücklichen Beziehung Platz nimmt und sich damit alles verändert.

Der Film wurde am 05.12.2006 im KuK (Kino und Kneipe) in Schweinfurt gezeigt. Die Aufführung wurde damals organisiert von den Fachstellen im Bayerischen Netzwerk Pflege, Halma e.V. Würzburg und Regionalen Alzheimer Selbsthilfegruppen.