Der Stiftungsrat
Namen und Foto

Der Stiftungsvorstand
Namen 

Satzung
 vollständige Satzung

Fotos vom Stiftungsfest
 am 07. und 09.09.2007

Brief an alle Gemeindeglieder
vom 02.07.2007

"Stricken für die Kirchenstiftung"
 Ein besonderes Projekt

Artikel im Schweinf. Tagblatt
vom 01.12.2006

Artikel im Schweinf. Tagblatt
vom 10.09.2007

Gedenktafel
und Stiftungsbaustein

     
 

 

 

 

Stand: 21.09.2007

     

     Die "Obbacher Kirchenstiftung" ist errichtet!

2002 hatte der Kirchenvorstand die ersten Überlegung bezüglicher einer Stiftung getroffen, aus deren Ertrag der Gebäudeunterhalt und die Einrichtung vor allem der Evangelischen Kirche Obbach, aber auch des benachbarten Gemeindehauses und Pfarrhauses mitfinanziert werden könnte.
Am Ende einer fünf Jahre dauernden Vorbereitungsphase konnte an der Obbacher Kirchweih im September 2007 das Stiftungsfest gefeiert werden. 

Die Obbacher Kirchenstiftung war zuvor vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus genehmigt worden. Die sogenannte Anerkennungsurkunde ist auf den 27. Juni 2007 ausgestellt. Darin wird festgestellt: 

Zur Entstehung der von
der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Obbach
mit Stiftungsurkunde vom 22. März 2007 errichteten
Obbacher Kirchenstiftung
wird (...) 
die staatliche  Anerkennung erteilt.
Die Stiftung ist damit rechtsfähig.
Sie ist eine kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts. 

Auch unsere Evangelisch-Lutherische Landeskirche in Bayern hat der Errichtung der neuen Stiftung zugestimmt und darüber eine von Landesbischof Dr. Johannes Friedrich unterschriebenen Stiftungsurkunde ausgestellt. 

 

 

     Seit Jahren war der Kirchenvorstand dran ... 

Seit 2002 beschäftigt sich der Kirchenvorstand mit den Überlegungen, eine Stiftung ins Leben zu rufen, deren Erträge den Bauunterhalt der Kirche, des Gemeindehauses und des Pfarrhauses leichter machen sollen. Grund dafür war sowohl die Erwartung, dass die landeskirchlichen Mittel für Baumaßnahmen in Zukunft noch weniger werden, als auch eine Initiative der Landeskirche unter dem Motto "Stiften gehen...". 
Der Kirchenvorstand und eine von ihm eingesetzte Arbeitsgruppe hatte sich seit 2002  mit dem Stiftungsrecht beschäftigt und - beraten von Notar Dr. Friedel Ott (Schweinfurt) und der Evangelisch-Lutherischen Landeskirchenstelle Ansbach - einen Satzungsentwurf erstellt, der im April 2007 sowohl von der Landeskirchenstelle (als kirchliche Stiftungsaufsicht) und von der staatlichen Stiftungsaufsicht genehmigt wurde.

Am Zustandekommen des erforderlichen Mindestbetrages von 51.000 EUR sind der Patron unserer Kirchengemeinde, Georg Schäfer, und seine Frau Ruth nicht unwesentlich beteiligt. Als sie beide im Jahr 2003 ihren 75. Geburtstag feiern durften, haben sie ihre Verwandten, ehemaligen Geschäftspartner und Freunde gebeten, auf Geschenke an sie zu verzichten und stattdessen lieber eine Spende an unsere Kirchengemeinde mit dem Verwendungszweck "Kirchenstiftung" zu machen. Zudem hat Ehepaar Schäfer die eingegangene Summe im Jahre 2003 noch deutlich "aufgerundet".

Danach haben viele Menschen noch weitere Beiträge für die Stiftung geleistet. Größere Spenden anlässlich eines Geburtstags oder des Konfirmationsjubiläums gingen ebenso ein wie der Erlös eines Open-Air-Konzertes (932,00 EUR), das die Musikgruppe JERICHO im Juli 2004 auf dem neuen Dorfplatz gab. Auch der Erlös des unvergesslichen 30-Jahre-Festes, das JERICHO im Juni 2005 auf dem Schlossgut feierte, in Höhe von 1.896,00 EUR ließ das Vorkonto kräftig wachsen.

Die örtliche Firma "Scholz Haustechnik" (Obbach) hat sich mit 250,00 EUR ebenso im größeren Maßstab beteiligt wie die Eigenheimer Obbach, die anlässlich ihres Jubiläums gleich 500,00 EUR spendeten.
Die Konfirmandinnen und Konfirmanden des Jahrgangs 2004 haben 290 EUR eingebracht, die Silbernen Konfirmanden des Jahres 2006 taten es ihnen mit 300,00 EUR gleich. Seit im GEMEINDEBRIEF ein Aufruf an alle Gemeindeglieder ergangen ist, wurden wieder einige Stiftungsbausteine finanziert.

Die Evang.-Luth. Landeskirchenstelle Ansbach (unsere Stiftungsaufsicht) hatte Anfang 2007 eine wichtige Genehmigung ausgesprochen: Die Kirchengemeinde durfte 30.000 EUR aus dem Grundstockvermögen (resultierend aus der finanzielle Ablöse der kommunalen Baulast an Kirche und Pfarrhaus) in die Stiftung einbringen. Damit konnte der Mindestbetrag erreicht und überschritten werden.

Anfang Juli 2007 hat Pfarrer Brändlein im Auftrag des Kirchenvorstands einen Brief an alle Gemeindeglieder in Obbach, Kützberg, Sömmersdorf, sowie in allen acht Dörfern der politischen Gemeinde Wasserlosen geschrieben. Auf diesen persönlichen Brief kam ein kräftiges Echo. Es wurden innerhalb weniger Wochen über 10.000 EUR überwiesen. Vom 01.05.07 bis zum 27.07.07 waren es gar 12.821 EUR. Und es ging auch danach noch munter weiter. 
Ganz herzlichen Dank allen, die sich bisher - mit kleinen und größeren Beträgen - an der Stiftung beteiligt haben!

In der Stiftung befinden sich derzeit 74.529,42 EUR  (Stand: 05.09.2007).

 

Und das sind die vorherigen Stände:
(Es gehören jeweils noch die 30.000 EUR aus dem Grundstockvermögen der Kirchengemeinde dazu.)
05.09.2007:   
70.433 EUR

28.07.2007:      69.373 EUR
25.07.2007:   
65.273 EUR
28.06.2007:   
58.602 EUR
30.05.2007:   
57.302 EUR
12.04.2007:    56.552 EUR

Die Satzung der "Obbacher Kirchenstiftung" wurde im Juni und Juli 2007 von Seiten der kirchlichen und staatlichen Aufsicht genehmigt. Darin ist vorgesehen, dass jeder, der mindestens 250 EUR in die Stiftung einbringt, zur Stifterversammlung zählt und zu deren jährlichen Treffen eingeladen wird. Jeder von ihnen bekommt eine wunderschöne, vom österreichischen Künstler Harald Krainer gestaltete und aus Ton handmodellierte Erinnerungskachel.
Am 31.07.2007 wurde das >>> Verzeichnis der Stiftungsgründerinnen und Stiftungsgründer geschlossen. Es enthält 86 Ehepaare, Einzelpersonen und Institutionen.  

Seit November 2006 läuft das Projekt "Stricken für die Kirchenstiftung", das Birgit Nefzger ins Leben gerufen hat. Pullover, Mützen, Schals, Strümpfe, Handpuppen und kleine Teppiche, aber auch Sonderanfertigungen aller Art können bei ihr gekauft oder bestellt werden. Der  Reinerlös kommt ganz der Obbacher Kirchenstiftung zugute. Die erste Aktion brachte 252,00 EUR ein. 
Das Projekt läuft weiter! Nähere Informationen finden Sie >>> hier.

 

     Weitere Stifterinnen und Stifter gesucht!

Auch weiterhin werden Stifterinnen und Stifter gesucht. Jede und jeder, der mindestens 250 EUR zustiftet, wird in die Fortsetzung des Stifterverzeichnisses aufgenommen, erhält einen wertvollen Stiftungsbaustein und ist automatisch Mitglied der Stifterversammlung. Als solches wird er bzw. sie zu einem jährlichen Treffen eingeladen. Die Stifterversammlung kommt am Samstag, den 20. September 2008 erstmalig zusammen.

Die Bankverbindung dafür ist: 

Obbacher Kirchenstiftung 
Konto Nr. 752

beim Bankhaus Max Flessa & Co (Schweinfurt)

BLZ 79330111