| Partnerschaft
Obbach - Mölln * freundschaftlich verbunden seit 1980 ** Zwei Gemeinden gehen ein Stück des Wegs miteinander *** Unterfränkische und mecklenburgische Christen begegnen sich |
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| Weihnachtskarte aus der Partnergemeinde (Dezember 2006) | |
| Seit
1980 besteht eine Partnerschaft zwischen der Evang.-Luth. Kirchengemeinde
und einer Evang.-Luth.
Kirchgemeinde in Mecklenburg. 1980 hatte die Partnerschaft begonnen.
Damals hieß die Kirchgemeinde "Kastorf" - ca. 15 km
nordwestlich von Neubrandenburg. Neben dem Namen gebenden Dorf gehörten
die Dörfer Rosenow, Galenbeck, Goddin und Knorrendorf zur Kirchgemeinde.
Später kam diese Kirchgemeinde fast komplett zur Nachbargemeinde Moelln
dazu.
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Wie
hatte alles angefangen?
Ende der 70er Jahre hatte es verstärkt Bemühungen gegeben, die Landeskirchen in der damaligen DDR durch Partnerschaften zu stärken und zu unterstützen. Auf der Ebene der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) war vereinbart worden, dass die bayerische Landeskirche die Kontakte mit der mecklenburgischen Landeskirche intensivieren soll. Im Oktober 1979 fuhr der frühere Obbacher Pfarrer Karl Meyer zu einem konspirativen Treffen nach Ostberlin. Es ging darum, Partnerschaften zwischen Kirchengemeinden anzubahnen. Die Kirchgemeinden in der DDR sollten Hilfe erfahren: ganz greifbar durch materielle Unterstützung, aber auch durch Gedankenaustausch, persönliche Kontakte und das gegenseitige Gebet. Obbach hatte zunächst eine andere mecklenburgische Kirchgemeinde zugeteilt bekommen, war dann aber an Kastorf gewiesen worden. Im September 1980 begann der Briefwechsel
zwischen Pastor Ewert und Pfarrer Meyer. Die Briefe aus Kastorf sprechen
eine deutliche Sprache: Das Giebel des Pfarrhauses war abgesackt und alle
Nachbarpfarrer sowie etliche Jugendliche machten mit, als der Giebel neu
aufgemauert wurde. Pastor Ewert benötigte dringend Reifen für seinen
Trabi, um die Gemeindeglieder in den Außenorten zu besuchen. Es fehlt an
Bastelmaterial und Altarkerzen, die Kastorfer Kirche hat Schäden am Dach.
Elektroheizgeräte für Galenbeck und Goddin werden dringend benötigt. Als Pastor Ewert 1987 in den Westen ausreiste, waren nicht nur die Kastorfer enttäuscht. Seine Kinder aber hätten in der DDR nicht studieren können, und so sah er in der Ausreise die einzige Chance, seinen Kindern eine gute Zukunft bieten zu können. 1988 trat Pastor Dirk Heske seinen Dienst in Kastorf an. Ein Jahr zuvor hatte Wolfgang Brändlein die Obbacher Pfarrstelle übernommen. Zwischen den beiden kam es dann sofort zu einem regen Gedankenaustausch per Brief.
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| Grenzöffnung
- Wiedervereinigung - intensive Begegnungen
Dass sich ein Jahr später der eiserne
Vorhang öffnen würde, hatte damals manch einer wohl gehofft, aber doch
nicht zu träumen gewagt. Im November 1989 wurde das Unvorstellbare dann
doch wahr. Damit taten sich ganz neue Möglichkeiten für die
Partnerschaft auf. In den folgenden Jahren kam es hin und her etlichen zu Besuchen. Unvergessen ist die Paddeltour, die 1992 auf der Mecklenburgischen Seenplatte stattfand und an der neben den beiden Pfarrern auch sieben Jugendliche aus Obbach, Sömmersdorf, Hain und Poppenhausen, aber auch vier Jugendliche aus Kastorf und Rosenow teilnahmen. Durch Wechsel der Pastoren, aber auch durch die Veränderungen der Kirchgemeinde (Zusammenlegung von Kastorf und Mölln) flaute der Kontakt dann einige Jahre ab. Erst nachdem zwei Kirchenvorsteher am Reichstag in Berlin "zufällig" eine Gemeindegruppe aus Mölln entdeckten und die neue Pastorin auch dabei war, wurden die alten, gute Beziehungen wieder intensiviert. 2003 und 2004 wurden wieder
Gemeindefahrten nach Mölln unternommen. 2005 kam eine 8-köpfige
Delegation von dort nach Obbach. Immer wieder erstaunlich: Obwohl viele sich vorher überhaupt nicht oder kaum kannten, waren die Begegnungen in all den Jahren sehr intensiv. Man spürte viel von der Verbundenheit durch die Glauben und lernte viel von einander.
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| Wie
geht es mit der Partnerschaft weiter?
Wir sind guter Dinge und hoffen, dass die Partnerschaft auch weiterhin mit Leben erfüllt wird. Nachdem der Kirchenvorstand im Oktober 2006 gewählt wurde, soll im Frühjahr 2007 auch der KV-Ausschuss "Partnerschaft Obbach - Mölln" personell neu besetzt werden. Möglicherweise machte sich 2007 wieder eine Gemeindegruppe auf den Weg nach Mecklenburg. Wir sind guter Dinge!
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| Einweihung
der renovierten Tarnower Kirche am 01.10.2006
Ein >>> Zeitungsartikel, der im Nordkurier am 02./03.10.06 erschien, berichtet von dem Einweihungsfest und dem Hintergrund der Maßnahme. Sie können ihn >>> hier herunterladen.
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| Strukturveränderungen in Mecklenburg Gottfried Zobel, der Propst und zur Zeit mit der Kasualvertretung beauftragte Pastor, schreibt in einer Mail (06.12.2006):
Wir wünschen den Partnern in Mecklenburg von Herzen Kraft und Gottes Segen, um die vielfältigen Veränderungen zu bewältigen!
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| http://www.dreikirch.de | Drei
Kirchen Förderverein Rosenow - Schwandt - Tarnow e.V. Die drei Kirchen gehören zu unserer Partnergemeinde, der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Mölln. Auf der Homepage heißt es:
Auf der Homepage findet man etliche Fotos und Informationen zu den drei Kirchen. Dass die frisch renovierte Kirche in Tarnow am 01.10.2006 wieder eingeweiht werden konnte, war auch ein Verdienst dieses Vereins. >>> Hier können Sie den Zeitungsartikel zu diesem freudigen Ereignis nachlesen. |
| http://home.arcor.de/falko.czepluch/ivenack | Homepage der Evang.-Luth. Kirchgemeinde Ivenack - einer der Nachbargemeinden von Mölln. |
| http://www.probsteiseiten.de/index.html | Homepage der Evang.-Luth. Propstei Penzlin-Stavenhagen. Zu dieser Propstei (entspricht in etwa einem sehr kleinen Dekanat in Unterfranken) gehört die Kirchgemeinde Mölln. Die Informationen sind gerade nicht sehr aktuell. |
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